Freizeit in Köln

In der Domstadt gibt es eine ganze Menge zu unternehmen... Wir stellen nur einige Tipps vor!

Der Zoo in Köln

Im Zoologischen Garten Köln kann man mit der ganzen Familie einen wundervollen Tag verbringen. Dieser liegt in Köln-Riehl und besteht seit 1860. Dies macht ihn zum drittältesten Zoo in ganz Deutschland. Der Zoo beteiligt sich an vielen Erhaltungszuchten verschiedener Tierarten. In einem Jahr besuchen circa 1,7 Mio. Menschen den Zoo. Das macht ihn zu den fünfstärkst besuchten Zoos in Deutschland.

Die historische Entwicklung des Zoos

Die Jahre 1857 bis 1914: Caspar Garthe war der Initiator des Zoos und 1858 gründete man die "Actiengesellschaft Zoologischer Garten zu Cöln". Es gab ein Stammkapital von etwa 100.000 Talern. Im nördlichen Köln wurde ein Areal angeschafft. Es liegt fast am Rheinufer und gehörte zu der Zeit zu Longerich. Somit entstand im Viertel eine neue Attraktion und Anton Strauß, der Gartenbaudirektor, wurde mit der Gartengestaltung betraut. Am 22. Juli des Jahres 1860 wurde Heinrich Bodinus der erste Direktor des Zoos. Die Direktorenvilla wurde in den Jahren 1859 bis 1860 gebaut. Diese wurde von Bodinus bezogen und sie ist klassizistischen Stils. Die Villa zählt zu den ältesten Häusern des Zoologischen Gartens. Man erbaute erste Tiergehege damals im maurischen Architekturstil. Dieser war zu jener Zeit sehr beliebt. Von diesen damaligen Gehegen sind heute nur noch das Giraffen- sowie das Antilopenhaus erhalten. Josef Felten wurde für ihre Entwürfe damals herangezogen. Die Tiergehege stammen aus dem Jahr 1863. Im Jahr 1874 wurden die Gehege erweitert. Dazu nahm man sich indische Tempel zum Vorbild und es wurde ein Elefantenhaus daraus. 2004 wurde ein Elefantenpark gebaut und bis zu dessen Fertigstellung dienten die "indischen Tempel" als Elefantenhaus.

Vom Jahr 2012 bis heute

Man wollte den Zoo noch erlebnisreicher gestalten. Theo Pagel, der Zoodirektor gab 2012 einen Masterplan bekannt. Darin wurde beschrieben, dass man eine Umgestaltung des Zoos vornehmen wollte. Dabei sollten aber alte Gehege sowie auch alter Baumbestand erhalten bleiben. Tiere sollten in tiergeographische Zonen umpositioniert werden.

Folgende Kontinente wollte man ereignisreich darstellen:

  1. Südamerika
  2. Afrika
  3. Europa
  4. Asien
  5. Arktis

Für die Asienregion wurde ein Drachenhaus geplant. Der Komodowaran sowie der Quittenwaran sollten präsentiert werden. Auch ein Plan für das alte Vogelhaus war angedacht. Es sollte zu einem Südamerikahaus umgestaltet werden. Auch die Brüllaffen sowie den Jaguar wollte man präsentieren.

In der Afrika-Region waren geplant: Ein Savannen-Bereich mit Zweiteilung, wo die Besucher diese durchforsten können. Das Antilopenhaus wurde von 1863 bis 1874 gebaut. Ein neues Gehege war im Masterplan vorhanden. Nashörner sollten stattdessen dort vorgestellt werden. Im Kongohaus wurde eine simulierte Waldlandschaft Afrikas geplant. Im Zentrum des Zoos gibt es einen regen Baumbestand. Im Masterplan war hier für Bonobos, Kongopfauen, Okapis sowie Gorillas ein Freigehege geplant. Das Madagaskar-Haus sah einen Neubau vor und auch eine Lemuren-Insel wird darin präsentiert. Eine arktische Landschaft wurde in diesem Masterplan zwischen Aquarium sowie der Frohngasse geplant.

Die bedeutendsten Anlagen

Schöner Seelöwenfelsen: Dieser Felsen wurde 2010 sehr gut renoviert und heute gibt es fünf Kalifornische Seelöwen hier.

Affenfelsen bewundern: Der Affenfelsen gehört zu den ältesten Errungenschaften des Zoos. Mantelpaviane ziehen hier ihn hoher Zahl ihre Runden. Die Affen leben in verschiedenen kleinen Harems miteinander. Der Affenfelsen wurde 1914 gebaut und Carl Hagenbeck stand damals zur Idee Pate. Eine neue Art der Tierhaltung sollte geschaffen werden. Es gibt hier einen Wassergraben, der rund um den Felsen geht. Somit entsteht auch eine gute Sicht auf die Affen, ohne Grenzen. Mantelpaviane leben in einem vielfältigen Sozialsysttem. Es besteht aus kleineren Familiengruppen mit Harems. Daneben gibt es Clans und auch Banden und der Zoo hält deshalb viele Tiere. So können die Affen sich ein soziales Gefüge aufbauen. In dieser Art ist gewährleistet, dass das normale Sozialverhalten weitgehend natürlich bestehen bleibt. Es gibt hier eine Geburtenkontrollmaßnahme, die gewährleistet, dass die Zahl der Paviane in regulierbarem Rahmen bleibt. Somit bleibt die Anzahl der Paviane auch immer ungefähr gleich hoch .

Das Phantasialand

Das Phantasialand befindet sich in Brühl / Köln und ist ein Freizeitpark. Die Besucherzahlen pro Jahr belaufen sich auf etwa zwei Millionen. Dies macht den Park zu einem am zweithäufigsten besuchten Park in Deutschland. In Europa liegt Phantasialand an der 15. Stelle, was die Besucherzahlen betrifft. Es gibt insgesamt sechs verschiedene Themenbereiche. Hier gibt es unendlich viel für Kinder und Erwachsene zu sehen. Fahrgeschäfte sowie verschiedene Shows gibt es in zahlreicher Fülle. Die Saison startet Ende März und dauert bis November. Auch im Winter hat der Park für ein eigenes Winterprogramm für ein paar Wochen geöffnet. Das Phantasialand besitzt eine Fläche von circa 28 ha. Der Park selbst hat 12 ha und flächenmäßig ist der Park eher zu den kleineren Parks in Deutschland zu zählen. Die Bauweise ist verdichtet und alte Attraktionen werden öfter abgerissen, um Neuem Platz zu machen. Hier befinden sich auch zwei Hotels und verschiedene Konferenzräume.

Verschiedene Themenbereiche

2009 wurde im Phantasialand eine Einteilung in sechs Bereiche gemacht. In jedem Abschnitt gibt es ein Drachen-Maskottchen. Diese Maskottchen gibt es in den verschiedenen Themenbereichen als Lauffiguren.

Ein Themenbereich ist beispielsweise: Das Historisches Berlin... hier ist ein nostalgisches Flair zu finden. Das frühe Ambiente des 20. Jahrhunderts wurde hier nachgebaut. Es gibt unter anderem verschiedene Prachtstraßen.

Die Felslandschaft von Chiapas: hier ist die Azteken- sowie die Maya-Kultur Quetzal zu finden.

China Town: hier sind traditionelle chinesische Bauten sowie Gärten zu sehen.

Das Mystery Mittelalterliche Dorf: Nordische Symbolik mit einer dunklen-mystischen Atmosphäre zieht Gäste in ihren Bann.

Attraktionen im Park

Im Phantasialand sind zahlreiche Attraktionen zu finden. Die Fahrgeschäfte sind entweder schnell, langsam oder einfach aufregend. Spezielle Fahrgeschäfte für Kinder lassen Herzen höher schlagen. Um den Lärm ein wenig einzudämmen, wurden manche Fahrgeschäfte innen gebaut. Auf diese Weise wurde der Lärm mit speziellen Verkleidungen eingedämmt.

  1. Achterbahnen
  2. Themenfahrten
  3. Wasserfahrten
  4. Karussels und Weiteres für Kinder
  5. Kinderspielbereiche

Daneben gibt es auch noch viele Shows sowie Vorführungen.

Das Bilderbuchmuseum

Das Bilderbuchmuseum befindet sich in Troisdorf und ist einzigartig in Europa. Hier gibt es Bilderbuchillustrationen zu sehen, angefangen von historischen bis zu modernen Bilderbüchern. Kinder werden hier ihre Freude haben, denn sie können in Phantasiewelten eintauchen. Daneben sind hier auch Künstlerbücher ausgestellt. Das Museum liegt in einer Burg, was ein wunderschönes Ambiente bietet. Die Burg Wissem beherbergt das Bilderbuchmusuem und den Bilderbuchpreis Troisdorf gibt es jedes zweite Jahr.

Geschichtliches

1982: in diesem Jahr gab es eine Schenkung an die Stadt Köln. Wilhelm Alsleben, ein Kaufmann, schenkte eine große Sammlung von Bilderbuch-Originalillustrationen der Stadt. Die Sammlungen reichten von historischen bis zu modernen Bilderbüchern. Alsleben wollte, dass die Sammlungen für die Öffentlichkeit gesehen werden konnten. Das Museum schlug seine Pforten in der Burg Wissem auf. Die Burg ist rot gefärbt und in klassizistischem Stil erbaut. So gibt es dem Bilderbuchmuseum ein klassisches Märchenambiente. Die Bausubstanz der Burg wurde teilweise noch aus altem Baumaterial neu errichtet. Sie erstrahlte im Jahr 1840 dann in neuem Glanz. Die Bausubstanz der alten Burg ist aus dem 16. Jahrhundert. Das Museum liegt nicht weit vom Stadtwald entfernt und so kann im Anschluss noch ein Spaziergang mit der ganzen Familie gemacht werden. Hier sind auch einige Tiergehege nicht weit vom Museum entfernt. Somit ist das Museum ein beliebter Treff für Ausflügler.

Die Ausstellungen

Im Museum befinden sich Exponate mit raren Objekten. Die Alsleben-Stiftung besitzt bedeutende Exponate. So sind beispielsweise Werke von Helme Heine, Leo Lionni oder auch Janosch Lionni darunter. Diese Kinderbuchautoren sind neben anderen im Museums-Besitz vertreten.

Eine schöne Sammlung: die Sammlung Brüggemann: Professor Theodor Brüggemann, ein Jugendbuchexperte, lebte von 1921 bis 2006. Im Jahr 1995 gab er seine Sammlung ans Museum weiter. Sie umfasst 2000 Objekte an historischen Kinderbüchern. Es sind einige wirkliche Schätze darunter, denn mehrere Bücher gehen bis zum Jahr 1498.