Willkommen in Köln Rondorf

Rondorf befindet sich südlich der Stadt Köln und Rodenkirchen ist als Bezirk zuständig für den Stadtteil. Hahnwald sowie Rodenkirchen sind die östlichen Grenzen und Immendorft sowie Meschenich die Grenzen im Süden. Hürth wiederum bildet die westliche Grenze und Zollstock sowie Raderthal bilden die nördliche Abgrenzung. Höningen, Hochkirchen sowie Konradshöhe sind Dörfer und zählen zu Rondorf, wie auch teilweise Giesdorf. Der Stadtteil besitzt eine Fläche von 8,2 km" und dessen Einwohner liegen in etwa bei 9436, mit Stand des Jahres 2015. Die Bevölkerungsdichte von Rondorf liegt bei 1151 Einwohnern je km2 und dessen Eingemeindung nach Köln fand am 1. Jänner 1975 statt. 50997 lautet die Postleitzahl dieses Stadtteiles.

Geschichtliche Fakten

Mit "Rumenthorp" wurde der Stadtteil erstmals geschichtlich erwähnt. In einer Urkunde aus dem Jahre 941 scheint die Bezeichnung auf. Diese Siedlung war ein Teil vom Kölngau in mittelalterlicher Zeit. Rondorf wurde später Bestandteil des Amtes Brühl, welches sich im Kurfürstentum von Köln befindet. Die Franzosen kamen 1794 in der Revolution nach Rondorf. Die Mairie Rondorf wurde nach dem Ort benannt, in der französichen Besatzungszeit. Rondorf war damals ein Teil des Kantons Brühl, welches wiederum Arrondissement Cologne zugehörig war vom Departement de la Roer. Die Bürgermeisterei Rondorf entwickelte sich im Jahr 1815, welche im Landkreis von Köln liegt.

1888 wurde diese Orte ausgegliedert:

  • Klettenberg
  • Marienburg
  • Raderberg
  • Bayenthal
  • Raderthal
  • Zollstock

Es kam zur Eingemeindung nach Köln und mit den Orten Immendorf, Godorf, Rodenkirchen, Sürth, Weiß, Rondorf sowie Meschenich wurde der Verbleib zur Gemeinde Rondorf ausgewählt.

Es gab im Jahr 1961 eine Umbenennung von Rondorf. Danach wurde Rondorf "Gemeinde Rodenkirchen" genannt. Die Eingemeindung fand dann im Jahr 1975 statt und die Bauten Rondorfs stammen aus den 1930ern. Die Gebäude sind auch in der Nachkriegszeit gebaut worden.

Die Hofanlage Johannishof ist eine der ältesten Gehöfte von Rondorf. Heute dient der Hof als Wohnparkanlage und der Hof steht unter Denkmalschutz.

Verkehrstechnisches

Die A555 liegt nicht weit von Rondorf entfernt und auch das Kreuz Köln Süd liegt in der Nähe.

Landstraßen verbinden diese Orte:

  • Meschenich
  • Immendorf
  • Raderthal
  • Hürth
  • Rodenkirchen

In Rondorf gibt es zwei Buslinien, wo der öffentliche Personennahverkehr gut angebunden ist. Die City von Köln kann direkt angefahren werden, wenn man die Linie 132 benutzt. Dabei bilden die Südstadt, Bayenthal sowie Marienburg Haltepunkte. Mit der Linie 131 hat der Stadtteil eine Anbindung zu Zollstock, Rodenkirchen sowie Sülz. Es ist ein vierter Ausbau geplant, wobei es eine Verlängerung nach Meschenich geben soll. Die Stadtbahnlinie 5 soll über die Nord-Süd-Stadtbahn über Rondorf ausgebaut werden.

Katholische Kirche im Stadtteil

m Jahre 1900 wurde eine neugotische Kirche gebaut namens "Heilige Drei Könige". Mit einem Turm wurde die Kirche im Jahre 1957 weiter ausgebaut. Heute wird die Kirche allerdings nicht mehr benutzt. Im Jahr 1987 gab es eine Entweihung des Gotteshauses. Die Kirche wurde zum Architekturbüro umfunktioniert. Das Kirchenschiff dient heute als Büro und auch als Konzertsaal. Auch Ausstellungen wurden in der einstigen Kirche organisiert. In der Kirche wohnen Architekten zusammen mit ihren Familienmitgliedern. Diese leben jedoch nicht in der Kirche, sondern nur der Turm dient als Wohnhaus.

Vereinsleben

Mit dem Fußballverein Rondorf 1912 e. V. hat Rondorf einen Sportverein für Fußball im Ort. Eigentlich wurde dieser 1912 als Radverein gegründet namens "Radsport-Club Rheingold Rondorf". Im Jahr 1929 fand eine Umwandlung zu Sport-Club Rondorf statt. In den Jahren 1976 bis zum Jahr 1980 hatte der Verein seine größten sportlichen Erfolge. Es gab eine Teilnahme in der Bezirksliga. 1974 sowie 1976 erzielte der Verein einen Sieg im Kreispokal. Der Jugendbereich ist für den Verein sehr wichtig und damit steht die soziale Betreuung hoch oben. Auch Jugendliche von Hochkirchen sind im Verein willkommen. Es gibt ein jährliches Turnier, welches "Ganz Rondorf spielt Fußball" genannt wird. Hobbymannschaften, die in Rondorf ansäßig sind, aber auch Mannschaften aus der Umgebung, nehmen daran teil. Die Stadtbevölkerung soll somit besser zusammenwachsen.

Schulen hier

Die Grundschule in Rondorf heißt Anne-Frank-Schule und hat einen öffentlichen Träger. Anne Frank war Namensgeberin der Schule und es gibt 245 Betreuungsplätze. Es ist eine Ganztagsschule, was seit dem Jahr 2011 angeboten wird. Die Schule hat einen Förderverein, eine Schulpflegschaft sowie ein Schülerparlament. Dieses garantiert, dass die Schüler sich aktiv in der Schulgestaltung einbringen können. Für weiterführende Schulen müssen Jugendliche andere Stadtteile besuchen. Die St. George´s School befindet sich in der Husarenstraße 20.

Noch nicht schulpflichtige Kinder können die Integrative Städtische Tageseinrichtung in der Adlerstraße besuchen. Die Einrichtung dient Kindern als Kindertagesstätte und es gibt auch die Katholische Kindertagesstätte Hl. Drei Könige sowie eine Kita namens HdF-Pünktchen. Damit befinden sich vier Einrichtungen für Kindergärten und Schulen in Ronsdorf.

Die St. George’s School

St. George’s - The English International School - so ihr genauer Wortlaut - ist eine Privatschule und wurde 1985 gegründet und besitzt circa 1800 Schüler. Die Schule ist staatlich anerkannt und internationalen Charakters. Seine Standorte sind neben Köln auch Duisburg-Düsseldorf. An diesen beiden Orten werden Schüler von zwei bis 18 Jahren aufgenommen. Die Schule dient sozusagen auch als Kindergarten. Auch in München gibt es einen Standort und hier werden Schüler von drei bis 16 Jahren aufgenommen. In Deutschland ist es die erste Schule mit einem britischen Internat.

Infos über die Schule

Die Schule wurde in der Stadt Köln 1986 gegründet und in Duisburg war 2002 das Gründungsjahr. Das Jahr 2013 war das Jahr der Gründung der Schule in München. Hier werden mehr als 50 Nationen schulisch gebildet im Sinne von "English National Curriculum". Auch ein Pre-Nursery, also ein früher Kindergarten sowie Kindergarten wird angeboten. Die letzte Schultufe ist die Basis des IB. Der Abschluss wird weltweit für den Universitätszugang anerkannt. Es wird in Englisch unterrichtet und die Schüler sollten Schuluniform tragen. Die Schule ist nicht an Konfessionen gebunden und ko-edukativ. Sie ist nicht von staatlichen Zuschüssen abhängig. An den unterschiedlichen Standorten gibt es verschiedene Examsangebote. Der AERA-Verlag ist der Schulträger und befindet sich in Bornheim. Die Leitung des Verlages unterliegt Marietta Horton. Es gibt 13 Jahrgänge und jeder Jahrgang besteht aus drei Klassen. In etwa sind 1800 Schüler untergebracht.

Leitbild der Schule

Die Schule wurde 1985 gegründet und seit damals etablierte sich die Schule zur englisch-internationalen Ganztagsschule. Es gibt drei Standorte der St. George´s Schule. Es wird an den Schulen gleich viel Wert für Persönlichkeitsentwicklung sowie die Ausbildung gelegt.

Konzeption

Es gibt eine Höchstgrenze von 20 Schülern je Klasse. Die Schule bietet zahlreiche Aktivitäten außerhalb der Schule an. Sport sowie Kreativität haben einen großen Stellenwert in der Schule, wie im privaten, britischen Schulsystem üblich. Theater, Musik sowie Kunst haben daneben auch einen hohen Stellenwert. Klassische Musik, Museen oder Kulturveranstaltungen liegen im Interesse des Bildungskonzeptes. Auch die Tradition der Region ist im Schulalltag mit eingebunden.

Internat zu der Schule

Im Jahr 2008 eröffnete die St. George´s Schule ein internationales, englisches Internat. Es ist das erste in der Art in Deutschland. Das Internat kann von Schülern ab dem 14. Lebensjahrr besucht werden. Es befindet sich in Köln und Hauseltern wachen über die Schüler. Es gibt Doppelzimmer mit einem Bad. An Wochenenden sowie auch die Woche hindurch werden öfter Aktivitäten unternommen. Das Team des Internats sowie deren Leitung sammelten Erfahrungen in Großbritannien zum Internatsleben.