Seeberg heißt willkommen

Seeberg befindet sich linksrheinisch in der Stadt Köln und gehört zum Stadtbezirk Chorweiler. Es hat eine Fläche von 1,780.9 km2 und in etwa eine Einwohnerzahl von 11.499, beim Stand von 2015. Sein Eingemeindung nach Köln hatte Seeberg am 1. April des Jahres 1888. Es verkehren hier die Buslinien 120, 121, 122,125 sowie 126.

Köln Seeberg

Geographische Lage von Seeberg

Die Grenzen zum Stadtteil Seeberg sind die folgenden:

  • die B 9 begrenzt Seeberg im Osten
  • die A 1 ist die südliche Grenze
  • das Stadtviertel Heimersdorf bildet die Grenze im Westen
  • im Norden wächst der Stadtteil direkt an Chorweiler

Ab 55 EUR pro Nacht! Klicken Sie auf das Bild der Fewo


Die Stadtteilgliederung

Seeberg hat drei Vierteln, die charakterlich verschieden geprägt sind. Die Viertel haben jeweils einen sehr großen Park, um so die Trennung zu markieren. Die Seeberger können also genug frische Luft "tanken" und auch die Hunde können sich über große Bäume und Wiesen freuen.

Das Viertel Alt-Seeberg

Dieses Viertel ist das Älteste vom Stadtteil und wurde beim Auslaufen der 50-ies-Ära gebaut. Es ist eine Siedlung für Familien und es herrschen Einfamilienhäuser vor. Am Rand dieses Viertels steht ein Gartencenter, was die Häuser mit Gärten auch immer wieder mal brauchen.

Das Viertel Seeberg-Süd

Dieses "Veedel" entstand in den 1960ern. Großteils wurden auch hier Einfamilienhäuser errichtet. In dieser Zeit war es chic, sich Bungalows zu bauen und so stehen hier auch viele dieser Gebäude. Seeberg-Süd hat desweiteren nur einige Mietwohnungsbauten.

Das Viertel Seeberg-Nord

Seeberg-Nord wurde in den 1970er Jahren errichtet. Dieses Viertel grenzt unmittelbar an Chorweiler, als Grenze zwischen beiden Stadtteilen gilt formell die Willi-Suth-Allee und die Merianstraße. Ein hufeisenförmiges Band aus Hochhäusern umschließt einen nach Süden offenen Park. Zwischen den Hochhäusern und dem Park wurden Einfamilienhäuser errichtet. Im Südwesten von Seeberg-Nord sind die Ergebnisse eines Architekturwettbewerbs zu sehen, in dem namhafte Architekten Ende der 1960er Jahre ihre Vorstellungen vom modernen Städtebau exemplarisch verwirklichen durften.

Geschichtliche Fakten

Der Fühlinger See gab dem Stadtteil seinen ersten Teil vom Namen. Dieser schöne See für die Erholungssuchenden liegt nicht weit von Fühlingen weg. Zwischen dem See und dem Stadtteil befindet sich ein kleinerer Wald. Auch die Bundesstraße 9 trennt die beiden Areale. Den zweiten Teil erhielt der Stadtteil vom Wort "Stallagsberg". Dies ist eine kleine Anhöhe im Westen von Seeberg. Die kleine Erhöhung ist heute nicht mehr vorhanden, denn Bagger machten ihr den Garaus. Durch den Kiesabbau musste die Erhöhung weichen. Jedoch ist stattdessen eine andere Erhöhung entstanden, die aufgeschüttet wurde. Am Anfang der 1970er Jahre wurde die Anhöhe errichtet, um vor dem Lärm zu schützen. Irrtümlicherweise wird oft angenommen, dass es sich dabei um den "See-Berg" handelt. Am 30. Arpil 1964 erteilte der Stadtrat der Stadt die Zustimmen, den Stadtteil so zu benennen. Fritz Schumacher verfasste den Plan zur "Neuen Stadt im Kölner Norden". Der Stadtplaner war unter der Konrad Adenauer Zeit tätig. Seeberg liegt ganz im Süden dieser Trabantenstadt und wurde als erstes konzipiert.

Einwohnerentwicklung

Die Bevölkerungsentwicklung in Seeberg zeigt ein leichtes Auf und Ab. Im Jahr 1999 gab es in Seeberg 11.595 Einwohner, im Jahr 2000 waren es 11.823. Auf 11.569 sank die Einwohnerzahl wieder im Jahr 2005 herab.

Religion in Seeberg

Welche Religionen sind vertreten?

  • die Rum-Orthodoxe Kirche St. Dimitrios war einst katholisch mit namens St. Markus. Heute wird die Kirche auch noch von den katholischen Gläubigen benutzt.
  • die Syrisch-Orthodoxe Kirche namens St. Simon
  • die Neuapostolische Kirche
  • ein Alevitisches Kulturzentrum
  • Für evangelische Gläubige gibt es kein Gemeindezentrum mehr, denn es wurde geschlossen.

Kultur und Freizeitaktivitäten

In diesem Stadtteil gibt es ein kleineres Einkaufszentrum. Bis zum Jahr 1975 bestand hier noch ein Edeka-Markt, eine Drogerie, ein Schuhmacherladen und eine Wäscherei. In heutiger Zeit besteht nur noch eine Metzgerei sowie ein Kiosk.

Einige Bauwerke

Welche Bauwerke?

  • Unweit der Neusser Landstraße befindet sich der "Oranjehof". Das Herrenhaus steht noch und früher war es ein Bauernhof, das im 18. Jahrhundert gebaut wurde. Heute fungiert der alte Hof als Reiterhof. Die früheren Stallungen wurden umgebaut zu Reitanlagen für den "Reitverein Oranjehof". Im Norden des Reithofes liegt eine Tennishalle.

Die Neusser Landstraße macht die Grenze zum Stadtteil Seeberg in östlicher Richtung aus. Somit befindet sich der Oranjehof theoretisch in Fühlingen. Aber bis nach Fühlingen sind es von hier noch weitere 2,5 km.

Infrastrukturelles

Bildung in Seeberg: In Seeberg-Nord ist eine Grundschule gelegen. Daneben finden sich in Seeberg auch eine Realschule sowie eine Hauptschule namens "Henry-Ford-Realschule. Es gibt auch einige Kindergärten und vereinzelte Geschäfte. Im Zentrum des Orstviertel Seeberg-Süd befindet sich eine Volksschule sowie ein Kindergarten.

Verkehrstechnisches

Individualverkehr: Die Hauptstraße wird durch die Mercatorstraße gebildet. Diese ist zugleich die westliche Grenze nach Heimersdorf. Die Hauptstraße geht nach Norden durch Chorweiler sowie Blumenberg. Das Ende der Mercatorstraße befindet sich am Blumenbergsweg. Es gibt Autobahnauffahrten zur Autobahn A 57 sowie zur A 1.

ÖPNV: Die Stadtbahnlinie 15 hat einen Haltepunkt in Heimersdorf, das nahe der Mercatorstraße liegt. Das Viertel Seeberg-Süd wird mit einer Buslinie angefahren.

Bekannte Seeberger

Die Prominenz ist auch vertreten! Der Schauspieler sowie Komiker Tom Gerhardt wurde dort 1956 geboren. Der Entertainer Jürgen Milski wurde 1963 dort geboren.

Der Oranjehof

Heute ist auf dem alten Hof ein Reitverein untergebracht namens "Reiterverein Oranjehof e. V.". Dieser Verein zählt zu den Organisationsvereinen mit den meisten aktiven Mitgliedern im Pferdesportverein. Er wurde am 3. Mai 1967 gegründet und wird kurz RVO genannt. Im Jahre 2017 wurde der Verein 50 Jahre alt und es gab eine gebührende Feier. Der Oranjehof-Verein besitzt die modernsten Reitanlagen für diesen Sport in ganz Köln. Wer in diesem Verein reiten möchte, muss Mitglied sein. Hier sind Einsatzwillen, Rücksicht auf Andere sowie Engagement gefragt. Die Mitglieder sind bunt gemischt und kommen aus allen sozialen Schichten. Der Verein besitzt zehn eigene Vereinspferde. Es gibt Voltigiergruppen und auch Schulgruppen reiten hier. Der Pferdesport ist ein wunderschönes Hobby und im Oranjehof kann dem Sport bestens gefrönt werden. Es gibt die Disziplinen Dressur-, Spring- sowie Freizeitreitsport. Der Reitsport soll in dem Verein gefördert werden. Das Tier Pferd soll als Lebewesen mit Seele und Freund des Menschen gesehen werden. Das Ausbildungsziel ist die Jugendausbildung sowie die Ausbildung der Erwachsenen. Dazu gehört auch die Haltung von Pferden. Es werden Pferdeleistungsschauen durchgeführt, was auch zur Ausbildung zählt. Therapeutisches Reiten kann im Oranjehof auch durchgeführt werden. Die Erholung, die das Reiten bietet, ist ein weiteres Ziel und der Gedanke soll gefördert werden. Daneben hat der Tierschutz einen hohen Stellenwert. Für die Jugend gibt es einen Extraraum im Oranjehof, um die Heranwachsenden bestens bei dem Sport zu fördern. Die Anlagen des Hofes sind groß angelegt. Daneben gibt es auch ein Reitercasino, wo die Mitglieder oft zusammenkommen.