Wahnheide wird von der Fewo Köln präsentiert!

Der kleine, aber feine Stadtteil Wahnheide hat in etwa 7860 Bürger. Die letzte Zählung geht vom Stand Ende Dezember 2017 aus. Wahnheide hat eine Fläche von 2,877 km2 und die Bevölkerungsdichte beträgt 2732 Einwohner pro km2. Seine Eingemeindung nach Köln war am 1. Januar 1975. Wahnheide hat die Stadtteilnummer 710 und das Viertel ist zum Stadtbezirk Porz gehörig. Der Stadtteil liegt im Südosten im schönen Köln. Die Postleitzahl von Wahnheide lautet 51147 und seine Vorwahl ist 02203. Hier verkehren die Buslinien 160 sowie 167.

Geografische Lage von Wahnheide

Wahnheide hat folgende Grenzen:

  • Grengel im Osten sowie im Norden bildet eine Grenze
  • Lind im Süden ist eine weitere Grenze
  • Elsdorf sowie Wahn sind die Grenzen im Westen (die Autobahn 59 liegt auch hier)

Geschichtliche Entwicklung des Stadtteils

Zum ersten Mal wird der Stadtteil mit dem Namen "Wahner Heide" in einer Karte erwähnt. Das Jahr der Karte ist auf 1757 datiert und Matthias Ehmann brachte diese heraus. Darauf wurde folgendes angeführt: "Jagd, Grundbesitz und sonsten Gerechtsamen des Hauses Wahn". Die Karte ist am 24. Dezember 1757 erschienen. Aus der "Wahner Heide" wurde somit Wahnheide, der Name wurde verkürzt. Die wunderschöne Wahner Heide selbst ist ein Naturschutzgebiet. Einst befand sich hier auch ein Truppenübungsplatz. Dieser Platz ist es auch, warum es den Stadtteil Wahnheide überhaupt gibt. Denn auf diesem Gebiet befanden sich einst nur mehrere Hütten. Auch einige Häuser waren vorhanden - "An der Biesel". 1817 war das Entstehungsjahr dieses Truppenübungsplatzes. Diesen Platz dehnte man dann später auf weitere Stadtgebiete aus:

  • Grengel
  • Eil
  • Lind

Für die Soldaten wurden Unterkünfte benötigt und so entstanden Hütten und kleine Häuser. Auch für ihre Versorgung musste gesorgt werden und so zogen auch Privatleute hier her. Sie siedelten sich an und machten mit der Versorgung etwas Gewinn. 1939 kam ein Fliegerhorst auf diesem Areal hinzu. Der damalige Fliegerhorst war die Basis für den Konrad-Adenauer-Flughafen. Auch die Luftwaffenkaserne Wahn resultierte daraus.

Besonderheiten von Wahnheide

Wahnheide beherbergt die folgenden Einrichtungen:

  • Die Scheuermühlenteiche - so werden sie in der Mundart genannt; (sie sind auch als Scheuerteiche gekannt)
  • Das Landschaftsschutzgebiet Bieselwald (ist zur Erholung ein wahres grünes Paradies für die Städter und Besucher)
  • Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, kurz DLR
  • Die Luftwaffenkaserne von Wahn
  • Der Bauspielplatz-Senkelsgraben
  • Die Evangelische Martin-Luther-Kirche
  • Die Katholische Christus-König-Kirche
  • Die Gemeinschaftsgrundschule Heideschule
  • Der Christus-König-Kindergarten

Eine kleine Auszeit bei den Scheuermühlenteichen

Um nach einer langen Besichtigungstour in Köln ein wenig Ruhe zu finden, sind die Teiche zu empfehlen. Sie sind an der Flughafenstraße gelegen und von vielen Bäumen umgeben. Die Teiche sind sehr groß und kleine Kinder genießen es sicher, die dortigen Enten mit Brot zu füttern. Man kann bei den Teichen gemütlich spazieren gehen und den Stress ein wenig vergessen. Die Teiche strahlen in sattem Blau und sind ein wunderbarer Gegensatz zum Grün des Waldes ringsum. Die Teiche sind mit Sicherheit einen Abstecher zur Entspannung wert und auch die Lungen können Sauerstoff tanken.

Der Bauspielplatz Senkelsgraben für Kinder

Wer kleine Kinder hat kan auch den Bauspielplatz in Wahn besuchen. Die Kinder werden den Spielplatz lieben, denn es gibt viel zu entdecken. Es gibt ein Schiff aus Holz zum Erkunden, einen Traktor und die Kinder können Volleyball spielen. Spielen wird hier groß geschrieben und Kinder können hier viel Spass erleben. Der Spielplatz wird betreut und ist für Kinder und Jugendliche kostenlos. Es gibt viele verschiedene Beschäftigungsmöglichkeiten und Kinder sowie Jugendliche können von der Schule mal abschalten. Der Platz hat viel Rasen und ist von Bäumen umgeben. Es können hier auch Hütten gebaut werden, was besonders jugendliche Jungs von Interesse ist. Handwerkliches Geschick ist hier gefragt und es kann mit Handwerkszeug hantiert werden. Betreut werden die Kinder in der Zeit von 11 und 17 Uhr. Eine Mittagsmahlzeit kann um nur einen Euro eingenommen werden. Eine Anmeldung ist vorher nicht erforderlich. Eltern können ihren Nachwuchs auch in dieser Einrichtung lassen. Pädagogisches Personal kümmert sich um die Kinder, während Eltern sich Köln ansehen können.

Christus König Kirche - Kirchengemeinde im Bezirk Köln-Porz

Diese Gemeinde ist katholisch und entstand aus mehreren Kirchengemeinden. Die Kirchengemeinde von Wahn, St. Aegidius, wurde nach Christus König eingegliedert. Daneben wurde auch die Kirchengemeinde von Elsdorf sowie Urbach, St. Bartholomäus, eingegliedert. In Wahnheide liegt die Christus König Kirche und zur gesamten Kirchengemeinde gehören noch Grengel sowie Libur. Die Gemeinde der Katholiken umfasst hier in etwa 14000 Christen, Katholiken. Die allumfassende Kirchengemeinde dafür ist die Christus König Gemeinde. Die verschiedenen Orte sind lebendig in die Gemeinde eingebunden und es gibt unterschiedliche Projekte.

Die Christus König Kirche in Wahnheide ist ein moderner Kirchenbau. Auch die Innengestaltung ist eher schlicht mit modernem Ambiente gestaltet. Die Fenster haben einen interessanten Glasschliff und verschiedene Glasornamentbänder. Wahn ist ein ruhiger Stadtteil und wer eine kleine Pause braucht, kann vor der Kirche Halt machen. Es gibt einen großen, offenen Vorhof mit einigen Bänken. Für einen ruhigen Picknick-Stopp ohne Hast laden die Bänke sowie die Bäume davor ein. Die Kirche befindet sich in der Sportplatzstraße.

Deutsches Luftfahrt- und Raumfahrtzentrum in Wahnheide

Das Zentrum wird kurz DLR genannt und befindet sich in diesem Stadtteil. Hier werden unterschiedliche Forschungsfelder betrieben. Es wird unter anderem zur Luftfahrt und Raumfahrt geforscht. Aber auch in Energiefragen sowie der Sicherheit gibt es Forschungensfelder. Es gibt auch große Versuchsanlagen, wie zum Beispiel Windkanäle. Daneben gibt es auch einen Hochflussdichte-Sonnenofen. Das Zentrum ist mit Sicherheit ein wichtiger Faktor für die Wirtschaft hier. Es wird auch mit anderen Forschungseinrichtungen kooperiert. Ludwig Prandtl hat die Einrichtung im Jahre 1907 gegründet, aber eigentlich in Göttingen. Eine Weiterführung kam dann im Jahre 1969 in Wahnheide zustande. Der genaue Wortlaut ist "Deutsche Forschungs- und Versuchsanstalt für Luft- und Raumfahrt, abgekürzt DFVLR. Damals wurden einige Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. Im Jahre 1989 erfolgte dann eine Namensänderung mit der jetzigen Bezeichnung. Das Zentrum ist eigentlich ein Verein, der eingetragen ist. Es gibt die Geschäftsfelder: Luftfahrt, Raumfahrt, Verkehr sowie Energie. Die verschiedenen Forschungsrichtungen sind mannigfaltig.

So gibt es etwa:

  • Mars Express HRSC
  • die Erde wird "fernerkundet"
  • Passagierflüge ins All
  • bemerkenswert ist die Forschungsflugzeugflotte: die größte in Europa!
  • Forschungen zu Emissionen
  • Wasserstoff als Energie
  • Solarkraftwerk
  • Columbus Labor
  • die Rosetta Mission (war von 1993 bis 2015 aktuell)
  • das Projekt RIESGOS

Das Zentrum legt auch großen Wert auf die Förderung des Nachwuchses. So gibt es verschiedene Schülerlabore, welche Kindern die Möglichkeit bietet, die Forschung als ihr Interessensgebiet zu erkunden. Die Schüler können in unterschiedlichen Labors ihrem Forschungsdrang freien Lauf lassen. In den School Labs sind immer wieder Schülergruppen willkommen. Den Schülern wird hier auch die Möglichkeit geboten, Experimente zu sehen und selbst auszuführen. Daneben gibt es für Promovierende, Studenten und jungen Nachwuchswissenschaftlern viele Projekte. Das Zentrum ist auch ein wichtiger Arbeitgeber in Wahnheide und bietet Jobs für Karrieren. Für Experten finden auch interessante Veranstaltungen und Workshops statt.