Neustadt-Nord in Köln

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Neustadt Nord

Neustadt-Nord ist ein Stadtteil von Köln und hat eine Fläche von 3,496,5 km2. Seine Einwohnerzahl liegt bei etwa 28.424 Personen mit Stand vom Dezember 2015. Dies macht somit eine Bevölkerungsdichte von 8129 Einwohnern pro km2 aus. Die Postleitzahlen des Stadtteiles lauten: 50667 und 50668 sowie 50670 und 50672. Neustadt-Nord wird zum Stadtbezirk Innenstadt gezählt. Der Eisenbahnanschluss in diesem Stadtteil bildet Köln West Köln Hansaring. Die Stadtbahnlinien lauten hier: 3, 4, 5, 12, 15, 16 sowie 18 und die Buslinien sind mit 127, 140 sowie 186 vertreten. Die Lage von Neustadt-Nord ist mitten in der Stadt. Die genaue Position befindet sich im Nordwesten der Altstadt. In der Politik wird es zum Stadtbezirk Innenstadt dazugerechnet.

Geografisches

Die Grenzen zwischen den beidene Stadtteilen Neustadt-Süd sowie Neustadt-Nord sind eher provisorisch zu nennen. Hier bildet beispielsweise die Aachener Straße die Innengrenze. Die Stadtteile Altstadt-Süd sowie Altstadt-Nord liegen links des Rheins und gehören zur City von Köln. Sie werden von den Kölner Ringen begrenzt. Im 20. Jahrhundert folgten etliche bauliche Maßnahmen, die nach dem Zweiten Weltkrieg getätigt wurden. Aufgrund der schweren Beschädigungen erfolgte ein reger Wiederaufbau. Diese vier Stadtteile wurden beim Wiederaufbau fast mit demselben Charakterbau wieder errichtet.

Die Außen-Stadtteile sind:

Hier bildet die Innere Kanalstraße eine Abgrenzung zur Neustadt. Die Kanalstraße besitzt vier bis sogar sechs Spuren.

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Neustadt-Nord hat die Viertel, oder "Veedel"

Und diese sind:

  • Mediapark
  • Agnesviertel
  • Grüngürtel
  • Stadtgartenviertel
  • Belgisches Viertel

Geschichtlich Interessantes

Der Mediapark

Sehenswertes in diesem Stadtteil: Der MediaPark liegt hier und hier befinden sich ungefähr um die 250 Firmen. Dieser Park wurde auf dem einstigen Areal des Güterbahnhofes Gereon gebaut. Hier stehen in etwa auch 5.000 Arbeitsplätze zur Verfügung. In diesem Park ist auch ein Kino angesiedelt, welchses riesengroß ist. Daneben sind hier auch zwei lange Wohnhäuser sowie ein Hotel zu finden. Der Kölnturm ist eine Sehenswürdigkeit in diesem Stadtteil. Dieser hat insgesamt 43 Etagen sowie eine Höhe von 148 Metern. Er ist das höchste Hochhaus in Köln. Jean Nouvel, ein Architekt, hat dieses Hochhaus geplant und entworfen. Der Fernsehturm Colonius ist 266 Meter hoch und somit der höchste Bau in der Stadt Köln. Er ist in Neustadt Nord gelegen und auch das Hansahochhaus befindet sich hier. Als dieses errichtet wurde, war es damals das höchste Hochhaus in ganz Europa. Das Hansahochhaus wurde im Jahr 1925 gebaut.

Die Neusser Straße

Der Beginn der Neusser Straße befindet sich nördlich des Stadtteils, beim Ebertplatz. Die Neusser Straße war einst ein Bestandteil einer Ausfallstraße im Norden. St. Agnes, eine Kirche, ist die zweitgrößte Kirche in Köln und sie wurde hier errichtet. Das Oberlandesgericht liegt nur unweit davon entfernt, am Reichenspergerplatz. Es handelt sich um einen Bau aus neubarocker Zeit und wurde in den Jahren 1907 bis zum Jahr 1911 gebaut. Gegenüber davon steht der Bau der Oberfinanzdirektion. Das Gebäude wurde in der Bauweise der Neurenaissance gebaut. Daran angeschlossen ist ein Verwaltungsbau im modernen Stil.

Grüne Parks

Der Stadtteil besitzt zwei schöne Parks. Zum einen ist das der Stadtgarten, welcher im Jahr 1828 angelegt wurde. Der zweite Park ist "Fort X", heute eine Gartenanlage. Die Gartenanlage gehört zum inneren Festungsring und einige Areale dieses Grüngebietes heißen Hilde-Domin-Park. Der Skulpturenpark in Köln hat eine Fläche von 25.000 m2. Michael sowie Eleonore Stoffel waren ein Sammlerehepaar und im Jahre 1997 wurde der Park von ihnen gegründet. Die Bastei befindet sich am Ende vom Theodor-Heuß-Ring, welcher östlich gelegen ist. Diese ist sehenswert, denn architektonisch sehr interessant. Wilhelm Riphahn entwarf diesen Bau im Jahre 1924 und das Gebäude wurde zum Teil in expressionistischer Bauweise gefertigt. Das Gebäude wurde auf einem Befestigungsturm aus preußischer Zeit gebaut. Es hat auch eine überkragende Stahlkonstruktion und das Ufer des Rheins ist darunter. Über eine lange Zeit hindurch gab es in dem Gebäude ein Restaurant, welches einen wunderbaren Panoramablick erlaubte. Der Bau hat eine Fläche von 300 m2. Das Restaurant war als exklusiv bekannt und sehr beliebt. In heutiger Zeit werden die Räumlichkeiten für Feste vermietet.

Neu St. Alban

Neu St. Alban ist eine Kirche in moderner Bauweise und wurde nach dem Krieg gebaut. Sie ist im Stadtgarten gelegen und wurde aus Trümmerziegeln gebaut. Die Kirche wurde im Jahr 1958 errichtet und Hans Schilling war ihr Architekt. St. Gertrud ist eine andere Kirche hier und wurde im Jahr 1965 gebaut. Hier war Gottfried Böhm ihr Baumeister und die Kirche steht in der Krefelder Straße. Die Halle EXPO XXI dient Veranstaltungszwecken und steht am Gladbacher Wall. Das Schauspiel Köln nutze die Halle in den Jahren 2012 bis 2013, als umgebaut wurde. In dieser Zeit wurde das Haupthaus umgestaltet und die EXPO-Halle wurde als Interimsquartier genutzt.



Der Mediapark ist ein Gewerbepark in Neustadt-Nord. Er wurde für Medien angelegt, weitestgehend und die Bauzeit wurde 2004 beendet.

Geschichtliches

Bevor der Mediapark gebaut wurde, war Köln schon für Medien berühmt. Der WDR, Deutsche Welle, BFBS sowie der Deutschlandfunk sendeten aus Köln. Auch Zeitungsverlage oder Buchverlage sowie Schallplattenlabels oder auch Tonstudios waren in Köln groß vertreten. RTLplus bezog hier 1988 als Privatsender seinen Sitz. Früher stand auf dem Areal ein Bahnhofsgebäude namens "Central-Güterbahnhof Gereon". 1860 fing der Bahnhofsbetrieb and und er wurde mehr als ein Jahrhundert betrieben. 1987 ging der Bau in den Besitz der Stadt. Im Oktober des Jahres 1987 wurde der Bahnhof stillgelegt. Die Stadt Köln kaufte das Areal um circa 20 Mio. Euro. Dessen Erschließungskosten beliefen sich auf etwa 8 Mio. Euro. 1985 beschloss man, dass ein Gewerbepark für Medien hier entstehen sollte. 1986 wurde dann vom Rat der Bau beschlossen. Der Park umfasst 200000 m2 an Fläche und im Jahr 1987 gab es einen Ideenwettbewerb. Eberhard Zeidler, ein deutsch-kanadischer Architekt gewann damals. Er stammt aus Toronto und im Jahr 1988 kam es zur Gründung der MediaPark Köln Entwicklungsgesellschaft mbH. Es folgten daraufhin 13 Grundstückparzellierungen. Ab dem Jahr 1989 wurden diese dann veräußert.

Der Bau

Der Park liegt in Neustadt-Nord und ist autofrei. Es existieren hier Fußgängerwege, welche die Bauten miteinander verbindet. Dieses Konzept ist äußerst interessant und unterirdisch befindet sich die Ringstraße. Von hier erfolgt auch der Zuliefererverkehr und die Bauten wurden in Sternform zueinander angeordnet. Die Grundsteinlegung zum Mediapark erfolgte 1988. Eine Eröffnung des Multiplex-Kinos fand 1991 statt. Ein GEW-Umspannwerk kam im Jahr 1992 zu Versorgungszwecken hinzu. 1993 wurde die "Wohnschlange" errichtet, die 250 Wohnungen besitzt. 1994 wurde der Bau Mediapark 5 angebaut und Miroslav Volf war der Architekt. Agfa war zu jener Zeit ein Großmieter dieses Projekts.