Neustadt-Süd Köln

Wir stellen Euch den nächsten Stadtteil vor!

Neustadt Sued

Lage des Stadtviertels

Neustadt-Süd liegt in der City der Stadt und die Kölner Ringe sind die Grenze zur Altstadt, der innere Grüngürtel bildet die Außen-Stadteilgrenzen. Neustadt-Süd zählt zum Stadtbezirk 102 der Stadt und hat eine Fläche von circa 2,826 km2. Die Einwohnerzahl des Viertels lieg in etwa bei 38.388 Personen und Neustadt-Süd liegt sehr zentral inmitten der Innenstadt.

Verkehrsanbindung im Stadtteil Neustadt-Süd

Der Stadtteil ist sehr zentral gelegen und daher ist es mit sämtlichen Kölner Linien des Bahnnetzes in der Stadt verbunden. Die DB hat einen Bahnhof, der nicht weit vom Barbarossaplatz entfernt ist. Der Bahnhof heißt Köln-Süd und ist der einzige der DB hier im Stadtteil.

Der Autoverkehr in dem Viertel Neustadt-Süd

Es gibt drei Ausfallstraßen und über diese Straßen erreicht man die A1, die A4 und die A555 Autobahnen leicht. Der Straßenverkehr der Bundesstraßen 9 sowie 51, 55 sowie 264 gehen durch das Stadtviertel. Öffentliche Tiefgaragen sind nur an der Aachener Straße sowie der Ringe gelegen. Für die Bewohner des Stadtteils sind hier reichliche Stellplätze zur Benutzung reserviert. Die Einwohner, die diese nutzen brauchen hierzu einen Parkausweis.

Geschichtliche Fakten von Neustadt-Süd

Die Pläne zu diesem Stadtteil stammen von Josef Stübben. Die Stadtmauer des Mittelalters wurde abgerissen, wie auch die Wallanlagen, die vorgelagert waren. Nach dem Jahr 1880 entstand ein prächtiger Boulevard hier. Dieser Boulevard umzieht die Altstadt und die Straße wurde in einem Halbkreis dazu angelegt. Den Boulevard nennt man die Kölner Ringe. Alle paar Meter haben die Ringe einen anderen Namen, die jedoch eine -ring Endung haben. Die Ausfallstraßen haben zum Teil noch einen römischen Ursprung und befinden sich an den Kreuzungen. Dort wurden Plätze angelegt und der Chlodwigplatz liegt in Neustadt-Süd. Der Chlodwigplatz befindet sich an der Bonner Straße und an der Luxemburger Straße liegt der Barbarossaplatz. Die Zülpicher Straße besitzt auch den Zülpicher Platz. Einen weiteren Platz umfasst der Rudolfplatz, der an der Aachener Straße liegt. Auch gibt es in Neustadt-Süd Straßen, die schich sternförmig schneiden. Kleinere Plätze sind auch da zu finden. Dazwischen wurden im Stadtteil kleinere Grünflächen angelegt.

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Der Rathausplatz sowie das Eierplätzchen sind einige Beispiele dazu. Mit dem inneren Festungsgürtel wird die Stadterweiterung nach außen hin begrenzt. Auf dem Festungsgürtel wurde auch eine Eisenbahn verlegt. Der innere Wall der Stadt wurde aufgelöst, vorm Ersten Weltkrieg. Auch die Festung Köln wurde aufgegeben, Auslöser davon war der Friedensvertrag von Versailles. Da der Festungsgürtel geschleift wurde, entstand danach an dieser Stelle eine Grünanlage, Innerer Grüngürtel genannt. Die Planung der Neustadt sah vorerst eigentlich ein Wohnviertel vor. Für die gutbürgerliche Bevölkerung wollte man ein neues Wohngebiet schaffen. Zwei Jahrzehnte später ließen sich wohlhabendere Bürger Villen am Stadtrand bauen. Zwischen dem Friesenplatz sowie dem Barbarossaplatz liegt der Westteil der Ringe. Dort kamen öffentliche Bauten dazu und das Opernhaus am Rudolfplatz ist etwa ein Gebäude auf diesem Gebiet. In der Neustadt wurde bis weit in die 1920er gebaut. Die größten Bauten waren aber bis zum Jahr 1910 fertig.



In der Neustadt wurden auch verschiedene Kirchen gebaut. Die Kirchen sind zum Teil Markierungspunkte in dem Stadtteil. Nach dem Zweiten Weltkrieg war der Wiederaufbau teilweise sehr hektisch. Die Pfarrkirche St. Paul ist sehr gut erhalten. Diese wurde im Jahr 1908 fertig gebaut. Am Sternpunkt Roon-/Moltke-/Jülicher Straße wurde die Pfarrkirche Christi Auferstehung erbaut. Die Kirche gehört zu der Altkatholischen Gemeinde. Der Turm dieser Kirche wurde im Krieg nicht zerstört. Das Schiff des Gotteshauses wurde jedoch beschädigt. Im Jahr 1992 gab es eine Auflage vom Stadtkonservator. Es kam danach zum Wiederaufbau, wo alte Umrisse beachtet wurden. Nach dem Krieg wurde auch eine neue Synagoge errichtet. Die Synagoge an der Roonstraße wurde im Jahr 1938 völlig zerstört.

Stadtviertel von Neustadt-Süd

In Köln werden die Stadtteile noch in mehrere Viertel unterteilt. Die Kölner nennen diese Viertel in ihrer Mundart "Veedel".

Das Viertel Südstadt

Die Südstadt liegt am weitesten im Süden im Stadtviertel. Das "Veedel" ist zwischen der Vorgebirgsstraße sowie dem Rheinufer gelegen. Der Chlodwigplatz ist sehr zentral gelegen und dort befinden sich auch viele Restaurants sowie Kneipen. Ein Stück von der Kölner Fachhochschule ist am Rheinufer gelegen. Bei der Vorgebirgsstraße befindet sich der Volksgarten und dieser ist eine wunderschöne Parkanlage. Der Volksgarten gehört zu den ältesten Parkanlagen in der Stadt.

Kwartier Latäng Viertel

Das Kwartier Latäng "Veedel" befindet sich zwischen dem Rathausplatz sowie der Zülpicher Straße sowie der Kyffhäuserstraße. In diesem Viertel gibt es viele Kneipen sowie Restaurants. Auch der "MTC" Konzertclub sowie ein Kino mit Namen "Off Broadway" befinden sich hier. Der Name Kwartier Latäng ist eine Anspielung an das Pariser Viertel "Quartier Latin". Die Kölner Universität befindet sich liegt gleich in der Nähe, in Lindenthal. Hans Weingartner machte seinen Debütfilm hier, der Hauptteil des Films spielt in diesem Viertel. Der Regisseur ist durch den Film "Das weisse Rauschen" bekannt. Daniel Brühl ist der Protagonist in diesem Film. Dieser lebt in der Dasselstraße in einer Wohngemeinschaft in dem Film.

Zülpicherstraße

Zülpicherstraße

Zülpicherstraße

Zülpicherstraße

Die Aachener Straße und das Belgisches Viertel

Die Aachener Straße ist die Ost-West-Achse im Stadtteil. Sie stammt aus der Römerzeit und wurde damals als Verlängerung angelegt. Die Straße wurde "decumanus maximus" genannt. Sie war eine Heerstraße und hatte große Bedeutung. Die Straße führte von Maastricht sowie Tongern bis zu Boulogne-sur-Mer. An der Aachener Straße befinden sich zahlreiche Restaurants, wie auch an den Nebenstraßen dieser Straße. Die Nebenstraßen haben niederländische sowie belgische Städtenamen. Das Belgische Viertel geht nach der Aachener Straße auch weiter. Es reicht bis in den Norden der Neustadt. In diesem Viertel befinden sich auch jede Menge Kultureinrichtungen.

Unter anderem liegt hier das Museum für Ostasiatische Kunst. Auch das Millowitsch-Theater befindet sich hier. Daneben befinden sich noch viele kleine Theaterbühnen. Im Jahr 1910 baute man in diesem Viertel die Gemeinschaftsgrundschule Antwerpener Straße. Der Aachener Weiher befindet sich im Inneren Grüngürtel. Dieser ist eine Teichanlage, die aus den 1920er Jahren stammt. Die Teichanlage hat auch eine Verbindung zum Lindenthaler Kanal. An diesem Weiher wurde von den Nationalsozialisten ein riesiger Aufmarschplatz angelegt. Der Weiher befindet sich im Norden und liegt auch zwischen Bahntrasse, Bachemer Straße sowie der Universitätsstraße. Dieser Fest- sowie Aufmarschplatz wurde in den Jahren 1937 bis 1938 errichtet. Der Platz wurde als Ergänzung zu kleineren Plätzen gebaut. Die Anlage wurde "Maifeld" getauft und der Platz konnte 200.000 Menschen fassen. Dort gab es eine riesige Tribüne und es befand sich ein Adler dort. Der Adler wurde im Jahr 1939 errichtet und war 15 mal 20 Meter groß. Im Süden des Weihers befindet sich ein Hügel und wird "Aachener Berg" genannt. Der Hügel wurde nach dem Krieg aufgeschüttet aus Trümmern der Stadt. Neben dem Ostasiatischen Kunstmuseum liegt der Hiroshima-Nagasaki-Park. Im Jahr 2004 wurde der Park so umgetauft. Davor nannte man das Gebiet "Grünfläche am Aachener Weiher".

Millowitsch

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